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    Unterschied Mann und Frau II

    Von Elisabeth | 2.April 2011

    2.Teil: Verständnis für die verschiedenen Entwicklungswege von Mann und Frau

    Im ersten Teil sprachen wir u.a. von der „Urerfahrung des Männlichen“. Sie basiert auf der Bewusstwerdung der Verschiedenheit der Geschlechter mit der sich die Identifizierung mit der Mutter in der Urbeziehung als falsch herausstellt.

    Aus dieser schmerzhaften Erfahrung resultiert die Tendenz des Mannes, in einer Beziehung seinem Gegenüber unbedingt eine gewisse Distanz und Neutralität bzw. Sachlichkeit aufrechterhalten zu wollen. Damit versucht er, den erneuten Verlust der ursprünglichen Geborgenheit bzw. das Gefühl der Einheit mit dem Weiblichen zu vermeiden. Für den Mann ist deshalb das intensive Denken bzw. Mitdenken (statt Fühlen) dringend notwendig, um sich nicht unbewusst mit seinem Partner zu identifizieren, sich mit ihm eins zu fühlen und daran erinnert zu werden, dass er „damals“ hinausgeworfen wurde und das Einssein mit dem Weiblichen (Mutter oder Partner) nicht wahr ist.

    Dadurch bleibt der Mann ein Leben lang in einer Beziehung mehr „außen“ (also distanzierter) und entwickelt dabei ein stärkeres Ich. Damit hat er die erforderliche Standfestigkeit, um die notwendige Bewusstheit (siehe oben) aufrechtzuerhalten.

    Im Gegensatz zum Weiblichen, das durch die Nicht-Notwendigkeit der Trennung
    (Frau – Weiblichkeit der Mutter) geprägt ist, und deshalb in der Verbundenheit bzw. der Identifizierung mit der Mutter bleiben kann. Deshalb hat die Frau die Tendenz, sich in einer Beziehung mit ihrem Gegenüber zu identifizieren (zu verschmelzen). Sie muss also keine Distanz aufrechterhalten, um sich vor Schmerz zu schützen. Dadurch ist sie in der Lage, ein Leben lang das Gefühl der Verschmolzenheit aufrechtzuerhalten. Der Preis dafür ist eine anhaltende Kindlichkeit, sie wird dann nicht erwachsen.

    In allen Beziehungen, die eine Frau in dieser Kindlichkeit lebt, „verstärkt“ sich ihre Identifizierung mit dem Partner, da er Teil von ihr wird. Damit nimmt sie sich die Möglichkeit, jemals zu sich selbst zu finden.

    Um diese Art der Partnerschaft aber dauerhaft leben zu können, braucht sie den Austausch mit und die Bestätigung von anderen Frauen (z.B. als „beste Freundinnen“), um die ursprüngliche Einheit tatsächlich zu erfahren.

    So verhindert sie aber die vollständige Begegnung mit dem Männlichen. Und so bleibt ihr der Mann fremd und sie erlebt ihn sogar oft als Bedrohung.

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