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    Phasen einer Beziehung

    Von Elisabeth | 29.Juni 2011

    Phasen einer Beziehung

    1. Verliebtsein
    2. Er-nüchterung, Ent-täuschung
    3. Erwartung einer Veränderung beim Partner
    4. Zweifel, nach „grünerem Gras“ suchen
    5. Vorsichtige Annäherung
    6. Annahme der Beziehung

    Beziehung laut Brockhaus: Grad der Verbundenheit oder Distanz zwischen Individuen als Ergebnis sozialer Prozesse

    Um den Herausforderungen gewachsen zu sein, die eine Beziehung an die Partner (sowohl Frau als auch Mann) stellt, kann es helfen, sich die natürlichen Veränderungen einer Beziehung bewusst zu machen. Denn jede Beziehung verändert sich im Laufe der Zeit. Das haben sicher schon alle einmal erlebt. Das gehört zum ganz normalen Prozess.

    Wie aber können wir davon profitieren? Zunächst dadurch, dass wir die Veränderung als gegebene Tatsache akzeptieren und wir uns die einzelnen Phasen einer Beziehung bewusst machen. Das sind sie:

    1. Verliebtsein

    Diese Phase lieben wir wohl alle. So sollte es für immer bleiben – egal wie oft wir uns schon verliebt haben, dieser Wunsch „für immer“ bleibt: das miteinander verschmelzen, rund um die Uhr mit dem Partner zusammen sein, ihn immerzu berühren und ihm alle Wünsche erfüllen wollen. ALLES ist wunderbar und schön! Eine Liebe, die NIEMALS endet.

    Insgeheim aber wissen wir genau: Es wird vorüber gehen!

    +: Genießen wir diese Zeit der Hochgefühle, jedoch ohne uns gänzlich darin zu verlieren.

    2. Er-nüchterung, Ent-täuschung

    Nüchtern & Täuschen sind in dieser Phase die entscheidenden Aussagen. Sie ist mit Schmerz, Wut, Trauer, Resignation verbunden – je nach individueller Veranlagung. Es tut so weh – und genau das wollten wir doch nicht mehr erleben. Oft ist das, was uns anfangs an dem Partner so gefesselt hat, jetzt das, was uns am meisten stört und aufregt.

    Deshalb beginnen wir, uns in dieser Phase voneinander zu lösen. Wir gehen wieder mehr unseren eigenen Interessen nach: ins Kino mit der Freundin, ins Stadion mit dem Kumpel … Weil 24 Stunden „nur“ den Partner an der Seite beginnt zu nerven oder nervt schon total. Wer
    in seinem Leben noch nicht gelernt hat, Spannungen auszuhalten, verlässt in dieser Phase oft die Beziehung.

    +: Jetzt haben wir die Gelegenheit, uns auf uns selbst einzulassen und zu beginnen, unsere eigenen Schattenseiten zu sehen und wahrzunehmen. Keiner hat nur positive Seiten, jeder hat auch unangenehme Seiten. Oft wollen/können wir diese jedoch nicht wahrhaben. Und diese verdrängten menschlichen Aspekte erleben wir dann am intensivsten in einer engen Partnerschaft. Und genau hier liegt der größte Gewinn in genau dieser Beziehung. Wenn wir uns darauf einlassen, kann uns diese Bewusstwerdung helfen, ein vollständigerer Mensch zu werden. Wir haben hier die Möglichkeit, so zu werden „wie Gott uns gedacht hat“.


    3. Erwartung, dass sich der Partner ändert = Machtkämpfe

    In dieser Phase der Beziehung wollen sich beide durchsetzen. Allerdings zeigt sich die Art der Durchsetzung sehr verschieden – abhängig von der individuellen Veranlagung. Der eine entzieht sich, der andere fordert, ein Dritter teilt aus, einer will überzeugen, ein anderer manipuliert … Alle haben dabei das gleiche Ziel: die Veränderung des PARTNERS.

    Der Partner soll sich ändern! „Er braucht doch nur …“; wenn sie mich liebte, würde sie …“ „diese Kleinigkeit könnte er doch für mich tun …“. Dabei entsteht viel Frust – und zwar umso mehr je weniger wir uns bewusst sind, was da überhaupt geschieht.

    +: Die große Chance in dieser Phase liegt darin, das „Der andere soll …“ in Fragen zu verändern wie „Was hat es mit mir zu tun? Kann ICH etwas ändern? Warum trifft es mich so sehr? Was steckt dahinter?“

    4: Zweifeln, nach „grünerem Gras“ suchen

    Nun erleben wir, dass der Partner anders ist, als wir ihn gesehen hatten. Wollen wir diesen Menschen überhaupt? Wollen wir „so einen Partner“ oder lieber einen anderen? Dieses Zweifeln und Hinterfragen führt häufig als Erstreaktion zur Flucht. „Nein, das will ich nicht! Ich will einen Partner, der soll ….. sein!“ Die Suche nach „grünerem Gras“ beginnt. Wenn in dieser Phase ein anderer scheinbar geeigneter Kandidat auftaucht, wird oft gewechselt und das Spiel beginnt von vorne.

    +: Das Lernpotenzial dieser Phase ist, dass wir uns selbst hinterfragen. Das heißt, Interesse an unserem Denken, Fühlen, Wollen und Können entwickeln. Was will ich wirklich? Was passt zu mir? Was ist Wunsch und was ist Wirklichkeit?


    5: Vorsichtige Annäherung, Geduld und Verständnis

    Wenn wir bis hierher durchgehalten haben, beginnt jetzt ein vorsichtiges Wieder-leben-können. Das Aushalten der Spannungen und Ent-täuschungen ist nun vorüber. Wir können wieder vorsichtig aufeinander zugehen und erkennen, was wir bislang gemeinsam gemeistert, uns gegenseitig geschenkt haben.

    Wir wagen es, den Partner anzusehen und zu erkennen, wie er wirklich ist. Und wir werden neugierig auf den „neuen Menschen“ an unserer Seite.

    Wir haben vor allem erkannt, dass das, was wir vom Partner erwarten, zum Beispiel oft das ist, was wir selbst tun sollten, oder etwas, das überhaupt nicht zu uns passt.

    Wir erleben unseren Partner ganz neu und entdecken, was uns an ihm wirklich gefällt, was wir lieben. Und das sind nicht mehr unsere unrealistischen Wunschvorstellungen, sondern es ist die Wirklichkeit des Partners.

    6: Annahme der Beziehung, Bereicherung

    Jetzt haben wir die Meisterschaft erlangt! Wir nehmen uns selbst und unseren Partner an, wie wir sind, und können das, was wir miteinander haben, genießen. Vor allem aber auch das, was uns fehlt, auf andere Art und Weise befriedigen. Denn das Vertrauen und die Sicherheit sind gefestigt. Sie halten jetzt den sogenannten „Mängeln“ stand, ohne dass sie größeren Schaden an uns und/oder der Beziehung anrichten können.

    Wir haben ein gesundes Maß an Nähe und Distanz entwickelt. Damit ist es möglich, zu erkennen, welche Bereicherung diese Beziehung für uns ist, so dass wir diese Liebe auf unsere Art leben und genießen können

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