Trennung-Beziehung
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  • Unterschied Mann und Frau IV

    Von Elisabeth | 18.April 2011

    Teil 4:Verständnis entwickeln für die verschiedenen Entwicklungswege von Frau und Mann

    Die Unabhängigkeit der Frau vom Mann erfordert es, dass sie sich zunächst mit den traditionell gelebten Rollen in einer Beziehung auseinandersetzt. Sie muss sich dann von alten und inzwischen überholten Rollenbildern lösen, um in ihrer persönlichen Entwicklung weitergehen zu können. In der Regel kommt es hier bei der Frau zu einer Desillusionierung des Mannes/Partners, zum Zerfall des männlichen Idealbilds. Die Frau erfährt ihren Mann/Partner „nur“ noch als den Menschen, der er ist und immer war. Sie kann seine Schwächen nun deutlich sehen und wird ent-täuscht.

    Jetzt muss sie zu der Erfahrung kommen, dass sie die Männlichkeit und die damit verbundene Stärke, die sie bisher ihrem Partner zugeschrieben hat, in sich selbst findet. Mit dieser wiederentdeckten Stärke kann sie sich nun erneut ihrer Weiblichkeit zuwenden und sich endlich als „ganzen“ Menschen erfahren.

    Der Mann seinerseits muss über die von ihm bevorzugte distanzierte Beziehungsform hinaus reifen und sich in eine für ihn oft angstbesetzte Verschmelzung mit der Frau begeben. Angstbesetzt deshalb, weil dies für ihn meist gleichbedeutend ist mit Ohnmacht bzw. Kontroll- und Machtverlust.

    Er muss hier der Frau vertrauen/sich ausliefern, um dadurch mit seinen Gefühlen in Kontakt zu kommen. Wenn er dann die weibliche Kraft in sich selbst erkennt und spürt, kann er lernen, seinen eigenen Gefühlen zu vertrauen. Damit ist er in der Lage, die Unterschiede zwischen männlichem und weiblichem Verhalten zu begreifen und in sein Verhalten seine weibliche Seite einzubringen. Zum Beispiel:
    Mann: Auseinandersetzung – Frau: sich mit dem Partner verbinden
    Mann: ein Tischgespräch führen – Frau: gemeinsam essen
    Mann: Lösung eines Problems – Frau: zuhören und da sein

    Sowohl bei der Frau als auch beim Mann gehen diese „Phasen der Erkenntnis“ meist mit einem heftigen inneren/äußeren Aufbegehren und Verlassen des Partners einher. Um diese Schritte aber gemeinsam, innerhalb der Beziehung gehen zu können, ist es unerlässlich, dass beide Partner sie als notwendig anerkennen, nicht bei jeder Auseinandersetzung sofort ihre Beziehung in Frage stellen, aber auch sehr viel Toleranz und Verständnis für sich selbst und den anderen haben.

    So sind die „12-Schritte zur Trennung“ (siehe oben „der Weg“) Voraussetzung, um die überholten, konventionellen Rollenbilder zu überwinden, um zu einer tiefen, erfüllenden und lebendigen Beziehung zu kommen.

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    Themen: Unterschied Mann und Frau IV | Kein Kommentar »

    Unterschied Mann und Frau III

    Von Elisabeth | 11.April 2011

    3.Teil: Verständnis für die verschiedenen Entwicklungswege von Mann und Frau

    Die gelebte Identifizierung/Verschmelzung der Frau mit ihrem Partner,
    muss sich in echte Hingabe umwandeln. Andernfalls läuft sie Gefahr,
    in einer Opferhaltung stecken zu bleiben oder aber sie lebt ihr Leben
    als „die Weiblichkeit“ des Mannes. D.h. sie lebt den weiblichen Anteil des
    Mannes für den Mann und kann nicht zu sich selbst in ihrer
    Vielfältigkeit kommen.

    Hingabe erfordert hier die Überwindung der Angst, von der übermächtigen,
    männlichen Stärke erdrückt, übermannt zu werden, sich vollständig aus-
    zuliefern. Wenn ihr das gelingt, kann sie die Verbundenheit mit der Mutter/
    Weiblichkeit hinter sich lassen und sich der Männlichkeit (im Mann, in der Frau) hingeben, ohne
    diese zu „glorifizieren“. Sie erfährt nun auch die Andersartigkeit (Geschlechtlichkeit Frau/Mann) und erlangt so ebenfalls Bewusstsein. Dieses sich Selbst-bewusst-werden enthält dann das Wissen, dass sie das Männliche bereits in sich trägt und sich dadurch als unabhängig vom Mann erfährt.

    Beim Mann führt die Tendenz, die Distanz zur Frau aufrechtzuerhalten,
    dazu, dass er all seine Weiblichkeit verdrängen muss, um nicht als schwach,
    also als „unmännlich“ bezeichnet zu werden bzw. sich selbst zu erfahren.
    Dadurch macht auch er sich von der Frau abhängig, weil er zum Erleben
    seiner eigenen Vollkommenheit die Frau braucht.

    Weiblichkeit steht für Passivität, Seele, Yin, Mond …
    Männlichkeit steht für Aktivität, Bewusstheit, Yang, Sonne …
    Daraus ergibt sich, dass der Mann seine Seele an die Frau abgibt. Sie ist
    dann zuständig für seine Seele. Um von ihr unabhängig zu werden, müsste auch er seine eigene Weiblichkeit erfahren zu dürfen und zu können.

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    Unterschied Mann und Frau II

    Von Elisabeth | 2.April 2011

    2.Teil: Verständnis für die verschiedenen Entwicklungswege von Mann und Frau

    Im ersten Teil sprachen wir u.a. von der „Urerfahrung des Männlichen“. Sie basiert auf der Bewusstwerdung der Verschiedenheit der Geschlechter mit der sich die Identifizierung mit der Mutter in der Urbeziehung als falsch herausstellt.

    Aus dieser schmerzhaften Erfahrung resultiert die Tendenz des Mannes, in einer Beziehung seinem Gegenüber unbedingt eine gewisse Distanz und Neutralität bzw. Sachlichkeit aufrechterhalten zu wollen. Damit versucht er, den erneuten Verlust der ursprünglichen Geborgenheit bzw. das Gefühl der Einheit mit dem Weiblichen zu vermeiden. Für den Mann ist deshalb das intensive Denken bzw. Mitdenken (statt Fühlen) dringend notwendig, um sich nicht unbewusst mit seinem Partner zu identifizieren, sich mit ihm eins zu fühlen und daran erinnert zu werden, dass er „damals“ hinausgeworfen wurde und das Einssein mit dem Weiblichen (Mutter oder Partner) nicht wahr ist.

    Dadurch bleibt der Mann ein Leben lang in einer Beziehung mehr „außen“ (also distanzierter) und entwickelt dabei ein stärkeres Ich. Damit hat er die erforderliche Standfestigkeit, um die notwendige Bewusstheit (siehe oben) aufrechtzuerhalten.

    Im Gegensatz zum Weiblichen, das durch die Nicht-Notwendigkeit der Trennung
    (Frau – Weiblichkeit der Mutter) geprägt ist, und deshalb in der Verbundenheit bzw. der Identifizierung mit der Mutter bleiben kann. Deshalb hat die Frau die Tendenz, sich in einer Beziehung mit ihrem Gegenüber zu identifizieren (zu verschmelzen). Sie muss also keine Distanz aufrechterhalten, um sich vor Schmerz zu schützen. Dadurch ist sie in der Lage, ein Leben lang das Gefühl der Verschmolzenheit aufrechtzuerhalten. Der Preis dafür ist eine anhaltende Kindlichkeit, sie wird dann nicht erwachsen.

    In allen Beziehungen, die eine Frau in dieser Kindlichkeit lebt, „verstärkt“ sich ihre Identifizierung mit dem Partner, da er Teil von ihr wird. Damit nimmt sie sich die Möglichkeit, jemals zu sich selbst zu finden.

    Um diese Art der Partnerschaft aber dauerhaft leben zu können, braucht sie den Austausch mit und die Bestätigung von anderen Frauen (z.B. als „beste Freundinnen“), um die ursprüngliche Einheit tatsächlich zu erfahren.

    So verhindert sie aber die vollständige Begegnung mit dem Männlichen. Und so bleibt ihr der Mann fremd und sie erlebt ihn sogar oft als Bedrohung.

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    Unterschied Mann und Frau

    Von Elisabeth | 17.März 2011

    1.Teil: Verständnis für die unterschiedlichen Entwicklungswege von Frau und Mann

    Am Anfang des Menschseins steht die Einheit, das Einssein mit Allem. Das heißt, vor der Geburt gibt es keine Trennung zwischen mir, meiner Mutter und meiner Umgebung (dem Mutterleib). Ich lebe in Verschmolzenheit und einem Zustand des Nicht-Getrenntseins. Dieser Zustand kennzeichnet die „Urbeziehung“. Sie ist durch und durch positiv und im Un-Bewussten verankert: Sie ist nicht-bewusst!

    Diese Urbeziehung wird vor dem „Geboren-werden“ von beiden Geschlechtern gleich erfahren – es gibt KEINE Trennung. Die Abspaltung entsteht erst durch die Bewusst-werdung. Sie macht mir bewusst, dass meine Mutter und ich ZWEI verschiedene Personen sind.

    Und hier beginnt die unterschiedliche Art und Weise des In-der-Welt-seins von Mann und Frau. Denn die Frau lebt in ihrer Urbeziehung mit der Mutter ihr eigenes Geschlecht. Sie erfährt keinen Unterschied zwischen der erlebten Einheit, der Weiblichkeit der Mutter und ihrer eigenen Geschlechtlichkeit. Das bleibt das ganze Leben erhalten.

    Ganz anders beim Mann: Er erfährt zunächst die gleiche Einheit und Verschmolzenheit mit der Mutter und erlebt dann durch die „Bewusst-werdung“ die Verschiedenheit der Geschlechter.

    Das sind die beiden Möglichkeiten geboren zu werden:
    O Frau wird als Frau geboren und erlebt die Einheit weiter
    O Mann wird als Nicht-Frau geboren und erlebt sich „anders“.

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    Feedback

    Von Elisabeth | 14.März 2011

    Haben Sie schon bewusste Erfahrungen mit Trennungen irgendwelcher Art gemacht, zum Beispiel Partnerschaft, Tod eines Angehörigen, Wegzug eines Freundes/in, Verlust des Arbeitsplatzes oder Aufgabe eines wichtigen Zieles? Wie geht es Ihnen mit meinen 12 Schritten zur Trennung? Haben Sie Fragen? Wo sehen Sie Mankos? Was sollte noch auf meinem Blog berücksichtigt werden? Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen, denn Ihre Meinung ist mir wichtig.

    Würden Sie meine Seite weiter empfehlen?

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    12.Schritt – Botschaft weitergeben

    Von Elisabeth | 25.Februar 2011

    Botschaft weitergeben – andere teilhaben lassen

    Nachdem ich all das verinnerlicht habe, richte ich mein Leben daran aus und bin mir bewusst, dass das mein Beitrag ist für eine bessere Zukunft. Ich weiß, dass ich der-/diejenige bin, der/die für sich selbst sorgen muss und dieses Sorgen für das „große Ganze“ von entscheidender Bedeutung ist.

    Damit verändere ich die Welt der Beziehungen zu mir selbst, zu meinem/r Partner/in, zu meinem/r Nächsten, zur Natur, zur Welt – zu allem. Ich bin der Gestalter einer neuen Welt.

    Wenn ich das alles begreife und sich die Gelegenheit ergibt, gebe ich dieses Wissen weiter. Ich lasse andere an meinen Erkenntnissen teilhaben – natürlich ohne sie zu missionieren. So trage ich zu einem bewussteren Umgang mit dem Leben bei. Ich vertraue auf die Wirkung.

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    11.Schritt – Achtsamkeit

    Von Elisabeth | 24.Februar 2011

    Achtsamkeit üben

    Konzentration ist der Einstieg zur Achtsamkeit. Deshalb nehme ich mir zunächst drei alltägliche Aktivitäten vor, auf die ich mich jeden Tag konzentriere und bewusst erledige. Zum Beispiel: Zähneputzen am Morgen, Wasser trinken, Betten machen …

    Gelingt es mir, dass die Konzentration darauf mir einigermaßen zur Gewohnheit geworden ist, gehe ich über zu Achtsamkeitsübungen – also vom „Groben“ (der Konzentration auf reine Handlungsausführung) zum „Feinen“ (dem Wahrnehmen meiner Empfindungen, Gedanken, Gefühle, meines Wollens, meiner inneren Bilder und Gestalten). Dadurch kann sich die Erfahrung einstellen, dass ich nicht allein lebe, sondern alles miteinander interagiert. Das heißt, ich erkenne nach und nach die Zusammenhänge und nehme vielleicht auch in der Tiefe meines Seins eine Verbindung mit „mehr“ wahr. Dieses Bewusstwerden ist die Voraussetzung dafür, dass sich in mir der Wunsch ausbreitet, Verantwortung zu übernehmen und die dazu notwenige Trennung auch zu vollziehen.

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    10.Schritt – durchhalten

    Von Elisabeth | 23.Februar 2011

    durchhalten – nicht von der Linie abweichen

    Jetzt geht es darum durchzuhalten, es geht darum, mir zu beweisen, dass ich die Trennung ehrlich vollziehen möchte und sie mir im Moment das Wichtigste ist. Das drücke ich damit aus, dass ich meine getroffene Entscheidung über alles stelle.

    Nur, wenn mir das gelingt und ich nicht von dieser Linie abweiche, kann ich die Trennung erfolgreich vollziehen. Jetzt zeigt es sich, ob ich den Mut habe, das, von dem ich mich trennen möchte, loszulassen und den „ganzen“ Weg zu gehen.

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    9.Schritt – Fehler gut machen

    Von Elisabeth | 15.Februar 2011

    „Fehler“ wieder gut machen

    Wenn ich weiß, wodurch ich Schmerz verursacht habe
    (zum Beispiel weil ich meinen Partner und was er für mich/die Beziehung getan hat, nicht genügend wertgeschätzt habe, die Bedürfnisse meines Partners nicht ernst genommen habe, meine eigenen Bedürfnisse – mehr Zeit oder ein Hobby für mich – nicht ernst genommen habe), versuche ich, es wieder gut zu machen. Gleichzeitig akzeptiere ich aber dieses vergangene Verhalten. Ist es nicht mehr gut zu machen, muss ich lernen zu akzeptieren, dass ich verletzt habe und deshalb auch an der jetzt notwendigen Trennung/Veränderung beteiligt bin.

    Bitte um einen Kommentar.

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    8.Schritt – an „Fehlern“ arbeiten

    Von Elisabeth | 15.Februar 2011

    an „Fehlern“ arbeiten

    Basierend auf dem Wissen bzw. der Erkenntnis aus Schritt 7 erstelle ich eine weitere Liste. Sie enthält alles, was ich getan oder unterlassen habe und damit meinen Partner oder mich selbst verletzte. Es ist sehr wichtig, auch auf mich selbst zu achten und sehen zu können, wie und wodurch ich mich verletzt habe!
    Auch hier gelten wieder absolute Ehrlichkeit und die Notwendigkeit, kein Urteil zu fällen. Es geht nur um ein sachliches Auflisten und Anschauen.

    Ehrlichkeit bedeutet: zu mir selbst stehen und die an die Oberfläche dringende Wahrheit aushalten.
    Kein Urteil fällen bedeutet: nichts bewerten. Ich bin mir bewusst, dass jede Bewertung mich in den alten Mustern festhält und mir so fast jede Chance nimmt, mich zu ändern/trennen.

    Kurzes Feedback bitte.

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    7.Schritt – wahre Wünsche erkennen

    Von Elisabeth | 14.Februar 2011

    Wahre Wünsche erkennen

    Um herauszufinden, was ich wirklich will, das heißt was ich wollen sollte (basierend auf dem höheren Wissen des Lebens, auf der Energie, aus der ich entstanden bin), ist eine sehr zeitintensive, vor allem aber ehrliche Auseinandersetzung notwendig mit allem, was ich spüre und fühle. Nur dann kann ich zu dem Menschen werden, der ich für dieses Leben gedacht war. Das bedeutet, dass meine Handlungen und mein Wollen mit dem übereinstimmen, was in meinen Anlagen und Möglichkeiten vorhanden ist.

    Wenn ich dann sicher weiß, was ich will, und das, was ich will mit dem übereinstimmt, was ich wollen sollte, mache ich diese Erkenntnis zum Maßstab meines Handelns. Das heißt, ich ordne ihr alles Tun und Wollen, also meine ganze Ausrichtung unter.

    Ich werde zu dem Menschen, der ich tatsächlich bin!

    Freu mich wieder auf Kommentare!

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    6.Schritt – beheben und integrieren

    Von Elisabeth | 14.Februar 2011

    Beheben oder Integrieren

    Die in Schritt 5 erarbeitete Liste mit meinen Schwächen und Stärken, meinem Wollen und meinen Vorstellungen wird nun eingeteilt in die Rubriken „Beheben“ und „Integrieren“. Unter Beheben ordne ich alle Punkte ein, an denen ich arbeiten möchte und es zum jetzigen Zeitpunkt auch kann. Das schließt eine möglicherweise notwendige Therapie mit ein.

    Unter die Rubrik Integrieren kommen jene Themen, die zu mir gehören und/oder die ich zur Zeit nicht beheben kann und möchte.
    Zum Beispiel: Ich will Nähe, Zärtlichkeit und Ausschließlichkeit; für mein Vorankommen, meine Entwicklung und meine Heilung aber brauche ich zunächst einmal Abstand und Alleinsein. Ich wünsche mir ein Nest, eine feste Beziehung – um herauszufinden, was wirklich zu mir passt, brauche ich jedoch erst einmal Abwechslung und immer wieder neue Impulse von außen.

    Freu mich auf ein Feedback.

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    5.Schritt – mich nackt zeigen

    Von Elisabeth | 10.Februar 2011

    Mich nackt zeigen

    Ich zeige mich mir! Und zwar nackt, ungeschönt, mit allem, was zu mir gehört. Ich sehe offen und ohne Scheu genau hin! So erfahre ich mein Denken über mich, meine Stärken und meine Schwächen. Was lehne ich ab, was liebe ich? Wie möchte ich sein? Was entsetzt mich?

    Auf diese Weise ergänze ich mein Selbstbild. Ich füge also zu dem, was ich bisher über mich wusste, und das was der in Schritt 4 gemachten Bestandsaufnahme standgehalten hat, noch das bis jetzt Verborgene hinzu. Aufgrund der Antworten auf die oben gestellten Fragen kann ich mich nun als „mehr“ sehen, als vielfältiger, bunter und reicher als ich es bisher tat. Ich nehme mich mit all meinen Widersprüchen als komplexen Menschen wahr, der noch viele Überraschungen in sich trägt.

    Und dann wage ich den nächsten Schritt und zeige mich auch meinem/r Partner/in. Das heißt, ich gestehe ihm/ihr gegenüber alles ein, was ich an Leid und Schmerz verursacht habe. Ich gebe meine begangenen Fehler zu und erwarte nichts dafür. Denn es geht mir nur darum zu akzeptieren, was wirklich ist.

    Ich erkenne mich! So wie ich bin, ist es gut! Ich bin ich!

    Gib mir bitte ein Feedback!

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    4.Schritt – Inventur machen

    Von Elisabeth | 10.Februar 2011

    Inventur machen

    Im Geschäftsleben bedeutet Inventur, alle Bestände zu erfassen – sowohl das Vermögen als auch die Schulden. Im gleichen Sinne listen wir jetzt all unsere Ängste, Stärken und Schwächen auf, und zwar ohne Vorgaben, was dabei herauskommen soll. Wir betrachten unser Leben und fragen: Was wollte ich einmal erreichen und wo stehe ich heute? Welche Wünsche und Träume gibt es? Wovor verschließe ich die Augen? Welches Verhalten bringt mich immer wieder in Not? Welche Gefühle habe ich missachtet? ….

    Beim Beantworten dieser Fragen ist es wichtig, so ehrlich wie möglich zu sein. Denn nur die ehrliche und unbewertete Betrachtung führt mich aus meiner emotionalen Verstrickung. Dazu brauche ich Mut.
    Wie mutig bin ich? Kann ich den Sinn der Fragen erkennen? Es geht um die Beziehung zu mir selbst: Wer bin ich? Wer sollte ich sein? Wer möchte ich sein? Die Neugierde auf mich selbst und der Wunsch, aus meiner momentanen Situation auszubrechen, lassen mich den Schritt wagen, „mich kennen zu lernen“.

    Und ich weiß bei allem, was ich tue: Es ist nicht der Zeitpunkt etwas zu bewerten, es ist nicht der Zeitpunkt etwas zu verändern. Es ist der Zeitpunkt einer furchtlosen Bestandsaufnahme. Ich betrachte mich als wäre ich ein/e interessante/r Fremde/r.

    Gerne erfahre ich, wie es Dir damit geht. Nutze die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen.

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    3. Schritt – bewusste Entscheidung treffen

    Von Elisabeth | 9.Februar 2011

    Eine bewusste Entscheidung treffen

    Harmonie, Sicherheit und Orientierung sind menschliche Grundbedürfnisse, die jeder hat und haben darf. Schwierig wird es allerdings, wenn ich diese nicht differenziert oder realistisch wahrnehme und dafür beispielsweise auf meine Freiheit und die Befriedigung all jener Bedürfnisse verzichte, die meinem Bild von Beziehung im Wege stehen (z.B. eigene Karriere, eigene Hobbys oder eigene Freundschaften). Bin ich aber ein Typ, der sehr viel Freiheit und Abwechslung braucht, der Abstand benötigt, um sich immer wieder selbst zu finden, bedeutet das: Mein „übertriebenes, unrealistisches Wollen“ (siehe Schritt 2) kann das nicht erfüllen. Und hier entsteht der Konflikt!

    Deshalb entscheide ich mich jetzt ganz bewusst, mein „übertriebenes Wollen“ aufzugeben und mein Streben und Leben NICHT mehr der Beziehung bzw. dem Erhalt der Beziehung unterzuordnen.

    Ich erkenne, dass diese „bewusste Entscheidung“ der alles entscheidende Schritt ist, um mein Ziel zu erreichen. Die Trennung! Trennung bedeutet in diesem Fall jedoch nicht, mich von meinem Partner zu trennen, sondern von meinen unrealistischen Vorstellungen von einer Beziehung.

    Ich unterwerfe mein künftiges Verhalten dieser Entscheidung und bleibe zielbewusst auf diese notwendige Trennung fixiert. Gleichzeitig vertraue ich darauf, mich nach der durchlebten, sehr anstrengenden „Trennungszeit“ wieder vollständig den neuen Herausforderungen meines Lebens hingeben (oder widmen?) zu können.

    Auf diese Weise nehme ich MEIN Leben in die Hand! ICH bestimme, was gut für mich ist.

    Freu mich auf ein Feedback!

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    2. Schritt – „Wollen“ aufgeben

    Von Elisabeth | 1.Februar 2011

    Das „Wollen“ aufgeben, Hilfe annehmen!

    Zuerst muss ich verstehen, dass „mein Wollen“ in erster Linie gespeist wird von meinem Denken, Glauben oder Wissen. Und alles, was ich denke, glaube oder weiß, wurde mir beigebracht. Mein Wollen ist also nicht aus mir selbst entstanden, sondern aus der Begegnung mit meinem Umfeld und meiner Mitwelt. Das heißt, abhängig davon wie und wo ich aufgewachsen bin, habe ich die dort geltenden Werte und meine persönlichen Interpretationen von dem, was ich erlebt, gesehen und gehört habe, verinnerlicht. Und je nachdem, was sich davon für mich als besonders reizvoll dargestellt hat, haben sich meine Wünsche entwickelt. So ist mein Wollen entstanden.

    In Bezug auf eine Beziehung könnte das zum Beispiel bedeuten: Ich will unbedingt einen Partner, denn nur zu zweit ist man vollständig. Ich will eine harmonische Beziehung, denn Streit und Auseinandersetzung bedeuten, dass man sich nicht liebt. Ich will, dass mein Partner mir meine Ängste und Unsicherheiten nimmt, dafür müsste er sich doch nur so oder so verhalten, dies oder jenes tun – dann wäre alles gut. Ich will, dass mein Partner mir meine Wünsche von den Augen abliest. Das kann er, wenn er mich wirklich liebt.

    Ein solch übertrieben und unrealistisch ausgeprägtes Wollen führt fast zwangsläufig zum Konflikt. Eine Möglichkeit aus diesem Dilemma ist, mein Wollen zu hinterfragen: Warum will ich etwas? Will ich das wirklich? Für wen will ich das? Passen ich und mein Wollen überhaupt zusammen? Denn in solchen Situationen geht man sehr häufig über seine echten Bedürfnisse hinweg. Gleichzeitig übersieht man, dass der Partner ein „eigener“ Mensch ist und deshalb ganz anders funktioniert und möglicherweise ganz andere Bedürfnisse hat als man selbst.

    Mit dem Beantworten dieser Fragen kann ich lernen zu begreifen, dass mein „übertriebenes Wollen“ meine Energie verschwendet; dass ich mich für etwas einsetze, das mich, meinen Partner und meine Beziehung schmerzt, belastet und oft auch zerstört. Wenn ich mein Wollen aber als etwas erkenne, das in Wahrheit von vielen anderen Leuten stammt, die mich im Laufe meines Lebens beeinflusst bzw. geprägt haben, und ich damit eigentlich sie befriedige und nicht mich selbst, kann ich dieses Wollen aufgeben und mich auf mich selbst besinnen.

    Ich FÜHLE! Ich SPÜRE!

    Was bedeutet es, mich auf mich selbst zu besinnen? Es bedeutet, meinem innersten Fühlen und wahren Spüren nachzugeben. Sie weisen mir den Weg zu mir selbst und einem erfüllten Leben. Wenn es mir gelingt, Zugang dazu zu bekommen, kann ich beginnen, mein Wollen für mich selbst zu nutzen. Und wenn ich hierfür Hilfe brauche, nehme ich sie in Anspruch.

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    1. Schritt – Machtlosigkeit

    Von Elisabeth | 27.Januar 2011

    Die Machtlosigkeit

    Ich muss anerkennen, dass ich machtlos bin und meine Beziehung, so wie ich sie mir vorstelle oder wünsche, nicht haben kann. Es liegt nicht in meiner Macht, den Anderen oder mich so zu verändern, dass mein Bild von einer Beziehung erreicht werden kann.

    Ich muss akzeptieren, dass ich lange Zeit meine Augen verschlossen habe und nicht sehen wollte, wie meine Beziehung wirklich ist, immer war oder sich entwickelt hat.

    Ich muss anerkennen, dass ich lange Zeit alles getan habe, um mich und/oder meinen Partner so zu manipulieren, dass ich die Beziehung, den Partner oder mich selbst so bekomme, wie ich glaube, dass es sein muss.

    Ich muss anerkennen, dass ich lange Zeit sehr viel Energie aufgebracht habe und jetzt am Ende meiner Kräfte bin.

    Ich muss zugeben, dass ich es nicht geschafft habe, die Frau/der Mann, die Geliebte/der Geliebte, die Sorgende/der Versorger zu sein, die/der meiner Meinung nach nötig gewesen wäre, um die Beziehung so zu erhalten, wie ich mir vorstelle, dass sie sein sollte.

    Ich muss das Bewerten, das Urteilen, das Einschätzen und das Interpretieren aufgeben und alles sehen, wie es ist. Ich muss meine Machtlosigkeit zugeben.
    So i s t es! Es ist weder schlecht noch gut! Es i s t wie es i s t.

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    Trennung

    Von Elisabeth | 22.Januar 2011

    Getrennt kann nur etwas werden, das zuvor auch tatsächlich verbunden war. Was bedeutet „Bindung“? Jeder Mensch hat die Anlage sich zu binden. Ebenso ist „sich zu binden“ ein Grundbedürfnis des Menschen.

    Grundbedürfnisse zu stillen beinhalten auch, bereit zu sein, dafür auch einen Preis zu bezahlen. Jeder möchte und muss seine Grundbedürfnisse befriedigen, um sein psychisches Überleben zu sichern.

    Dafür gilt es ersteinmal Verständis zu entwickeln und diese Notwendigkeit als unabdingbares Muss zu verstehen, auch wenn der bezahlte Preis sehr hoch ist. Die Höhe hängt wesentlich davon ab, wie die eigenen Eltern auf das Einfordern von Bindungsbeziehungen geantwortet haben.

    Zum Beispiel, wenn eine Mutter Probleme damit hat, Nähe zuzulassen, wird sie auf das Bedürfnis ihres Kindes nach Nähe mit Abwehr reagieren, etwa ein verstörter Blick, ruckartige Abwendung, Geschäftigkeit etc.

    Wenn sich solche Reaktionen oft wiederholen, entwickelt das Kind Verzerrungen im Fühlen und Denken. Diese trägt es meist bis ins Erwachsenenalter mit und entwickelt daraus sein eigenes Beziehungs- bzw. Bindungsverhalten. Dieses wiederum beeinflusst maßgeblich mein Trennungsverhalten.

    Das heißt:“Belastete Bindung – belastete Trennung“.

    So beinhaltet jede Trennung die Aufarbeitung des Bindungsverhaltens.

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    Schmerz

    Von Elisabeth | 22.Januar 2011

    Schmerz ist eine Reaktion auf ein akutes Ereignis, das als Sinnes- oder Gefühlswahrnehmung erlebt wird. Schmerz kann als lähmend, quälend, blockierend etc gefühlt aber ebenso als stechend, dumpf, brennend gespürt werden

    Schmerz hat immer den Zweck zu „warnen“. Irgendetwas stimmt nicht. Ich bin in Gefahr! Ich muss handeln

    Schmerz ist eine subjektive Wahrnehmung, das bedeutet, dass nicht jeder ein gleich erlebtes oder ihm widerfahrendes Ereignis auch gleich bewertet. Für den einen ist es etwas Unangenehmes für den anderen aber etwas Lebensbedrohendes.

    Schmerz ist also das, was jeder als solchen empfindet.

    Wenn ein Schmerz zu lange besteht und nicht darauf geantwortet wird, gewöhnt sich der Mensch daran und nimmt ihn nicht mehr als Warnung wahr. Je nachdem geschieht das zwischen 3 und 12 Monaten.

    Wird zum Beispiel auf den Schmerz einer Trennung nicht reagiert, kann es zu depressiven Verstimmungen, Handlungsunfähigkeit, körperlichen Beschwerden und ähnlichem führen.

    Umgang mit Schmerz:

    Mit schmerzhaften Erfahrungen oder Erlebnissen umzugehen erfordert immer MUT und EHRLICHKEIT! Sie sind die Voraussetzungen, dass überhaupt eine Verarbeitung stattfinden kann.

    Die häufigste Reaktion ist die Abwehr oder die Vermeidung der Erfahrung von Schmerz. Dies führt zu einem überlagerten, zugedeckelten das heißt: in der Tiefe immer vorhandenen, unangenehmen Gefühl.

    Mit Mut und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber kann dieses Gefühl empfunden und dadurch zugelassen werden.

    Sie haben dann die Wahl das Gefühl auszuagieren oder zu empfinden.

    Ausagieren bedeutet, aktiv einzugreifen und eine Aktion zu starten, die das unangenehme Gefühl wegnimmt. Zum Beispiel: Sie empfinden Trennungsschmerz und schimpfen bei Ihrem/r Freund/in, Kollegen/in, Familie über Ihren Partner und reagieren sich auf diese Weise ab.

    Oder aber Sie spüren dem Schmerz in Ihrem Körper nach, nehmen wahr wo und wie Sie sich verspannen, was Sie denken, was Sie tun wollen und kommen damit immer tiefer zu den wirklichen Ursachen und den sich daraus ergebenden Notwendigkeiten, die Sie dann umsetzten können.

    Dieses bewusste Spüren des Schmerzes ermöglicht Ihnen sich anstatt immer im Kreis zu drehen, sich Schritt für Schritt durch den Schmerz zu arbeiten, um anschließend gestärkt und sicher aus der schwierigen Situation heraus zu kommen.

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    12-Schritte zur Trennung

    Von Elisabeth | 21.Januar 2011

    12-Schritte zur Trennung!

    Trennung bezieht sich keineswegs ausschließlich auf die physische Trennung von meinem Partner oder gar auf Scheidung. In allererster Linie geht es hier darum, mich von meinen Vorstellungen, Bildern und Wünschen zu trennen bzw. zu verabschieden. Denn sie sind es, die Beziehungen häufig erschweren oder oft sogar zerstören.

    Durch Anwendung der „12 Schritte zur Trennung“ ist es möglich, ein realistischeres Bild von mir selbst, meinem Partner und meiner Beziehung zu bekommen. Damit habe ich das Fundament für eine ganz andere, eine „erwachsene“ Beziehung, die auf den wahren Möglichkeiten beruht.

    Hier nun die 12-Schritte zur Trennung:

    1.Schritt:
    Ich gebe zu, dass ich dem Gelingen der Beziehung gegenüber machtlos bin, und meine Beziehung nicht mehr so haben/erhalten kann, wie ich sie mir vorstelle.

    2.Schritt:
    Ich komme zu der Einsicht, dass ich nur körperlich, geistig und seelisch gesunden kann, wenn ich mein „Wollen“ aufgebe und bereit bin, mich zu öffnen und bei Bedarf Hilfe anzunehmen.

    3.Schritt:
    Ich fasse den Entschluss, mein Wollen und mein Leben nicht mehr dem Erhalt der Beziehung zu unterwerfen.

    4.Schritt:
    Ich bin bereit, eine gründliche, ehrliche und furchtlose Inventur in meinem Inneren zu machen und schaue mir mein bisheriges Leben mit verdrängten Gefühlen und Ängsten genau an.

    5.Schritt:
    Ich gebe mir selbst und meinem Partner gegenüber meine verdrängten Fehler und Ängste ehrlich zu und akzeptiere sie.

    6.Schritt:
    Ich bin bereit alles dafür zu tun, um meine verdrängten Gefühle und Ängste zu beheben oder zu lernen, sie in mein Verhalten zu integrieren.

    7.Schritt:
    Ich schaue und spüre genau hin, was ich wirklich will und fühle, um und dies zum Masstab meiner Handlungen zu machen.

    8.Schritt:
    Ich erstelle eine Liste von all dem, was ich verursacht habe; wo und wie ich meinen Partner und mich verletzt habe.

    9.Schritt:
    Wenn möglich mache ich es wieder gut und akzeptiere es.

    10.Schritt:
    Ich höre nicht auf, mich weiter zu beobachten, ehrlich zu betrachten und an meinen verdrängten Gefühlen und Ängsten zu arbeiten.

    11.Schritt:
    Ich versuche durch bewusstes Leben und Achtsamkeit ,meine Erkenntnisse zu vertiefen und meine Verantwortung für mich und die Anderen wahrzunehmen.

    12.Schritt:
    Nachdem ich diese Schritte verinnerlicht habe, versuche ich, mein tägliches Leben daran auszurichten und meine Erkenntnisse, bei Bedarf, an Andere weiterzugeben.

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