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    keine Gefühle zeigen

    Von Elisabeth | 11.Oktober 2011

    keine Gefühle zeigen

    Jeder von uns kennt Situationen, in denen wir uns unseren Gefühlen ausgeliefert sehen und erleben. Wir reagieren immer wieder gleich auf ähnliche Auslöser, ohne dass es dadurch zu einem Ergebnis kommt oder dass das Problem/die Situation auf Dauer gelöst oder verbessert wird.

    Zum Beispiel bei Menschen, deren Thema „Wut“ ist: Sie reagieren immer wieder wütend auf Erlebnisse, in denen es nicht angebracht ist. Sie verstricken sich und ihr Gegenüber in Auseinandersetzungen oder Streitereien, die das eigentliche Thema gar nicht berühren. Etwa wenn der Partner eine angebrochene Wasserflasche immer wieder an den nicht von ihnen vorgesehenen Platz stellt. Das macht sie wütend und sie fangen an, um den richtigen Platz für die Flasche zu streiten. Damit drehen sie sich im Kreis und kommen nie zur entscheidenden Frage. Nämlich: „Warum muss die Flasche unbedingt hier und darf nicht woanders stehen? Was wird durch das Verhalten meines Partners in mir ausgelöst? Worum geht es eigentlich? Statt sich darum zu kümmern, wird der erste Impuls des Wütendseins voll und spontan ausgelebt!

    Noch ein Beispiel: beleidigt sein. Sie reagieren immer wieder automatisch beleidigt, wie auf Knopfdruck, und ziehen sich zurück? Wieder ein Kreisel, der zu keiner Lösung führt. Denn damit berauben Sie sich der vielen Möglichkeiten eines positiven Austausches oder eines tiefergehenden Verstehens Ihrer Emotionen und Ihres Verhaltens.

    Wir erleben: „Denken können wir zwar was wir wollen, aber auf das Fühlen haben wir keinen Einfluss. Wir können nicht fühlen, was WIR wollen!

    Dazu müssen wir verstehen, dass alle Reaktionen auf zum Menschsein gehörende Gefühle, wie Wut, Angst, Ekel, sexuelles Verlangen, Neid oder Schadenfreude, in unserem Körper gespeichert sind. Und zwar immer noch genauso wie sie unseren Vorfahren vor 30.000 Jahren zum Überleben nutzten. Deshalb reagieren wir in Beziehungen meist nicht gewollt und bewusst auf den anderen. Vielmehr reagieren wir aus den überholten und in uns gespeicherten Reaktionsmustern heraus. Und damit verhindern wir genau das, was wir am meisten wollen: eine glückliche Beziehung! Um künftig selbstbestimmter reagieren zu können, ist mehr Bewusstheit über unsere Verhaltensmuster notwendig.

    Wie schaffen wir es, diese Muster zu durchbrechen?

    1. Wir müssen erst einmal wahrnehmen und erkennen, dass wir uns immer wieder in gleichen Situationen befinden, egal ob mit dem Partner, dem Chef, der Arbeitskollegin, dem Nachbarn, beim Sport. Überall reagieren wir gleich. Zum Beispiel „nicht in die Knie gehen können“. Das zeigt sich im Sport ebenso wie beim Partner, Chef, Arbeitskollegen oder Nachbarn. Wir müssen immer Recht haben, unsere Meinung durchsetzen. Typisches Beispiel beim Tennisspiel, wenn es Dir nicht gelingt, den Ball optimal zu schlagen, weil Du in die Knie gehen müsstest. Doch das kommt ja nicht in Frage!

    Das bewusst zu erleben, ist die Voraussetzung dafür, dass sich in Dir das Gefühl entwickeln kann: DAS WILL ICH SO NICHT MEHR!

    2. Als Nächstes geht es um die Erkenntnis, dass WIR es selbst in der Hand haben, etwas zu verändern. Besser gesagt: NUR wir können das! Trotzdem beginnen wir meist damit zu denken, der/die andere muss etwas ändern. Schließlich mache ich alles gut und richtig und mein Problem löst sich, sobald sich der andere oder die Situation in meinem Sinne verändert. Im Lauf eines bewussten Lebens können wir erkennen, dass dem nicht so ist. Selten haben wir Einfluss auf den anderen, auf eine Situation. Genauso wenig können wir das Regenwetter in Sonnenschein verwandeln.

    Das heißt: Ich kann letztlich nur IN mir MEINE Einstellung und Sicht der Dinge verändern. Wie das geht? Du brauchst dazu ein gewisses Wissen über die gesetzmäßigen Zusammenhänge zwischen Denken, Fühlen und Verhalten und musst lernen das für Dich Wichtige von Unwichtigem zu trennen. Ich möchte dazu mit meinem Blog beitragen.

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