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    „falling in love“

    Von Elisabeth | 11.August 2011

    „falling in love“ Teil 1:
    binden und lösen in Paarbeziehungen

    Sich zu binden, aber sich auch immer wieder zu lösen, ist die Voraussetzung, um Beziehungen langfristig für beide Partner befriedigend zu leben.
    Das Sich-binden erfolgt in aller Regel mehr unbewusst. Indem wir uns verlieben, wird das Bindungsprogramm aktiviert. Und das läuft im Detail meist so ab:
    Etwas am anderen fasziniert uns: seine Augen, seine Erscheinung, seine Stimme, sein Lächeln, sein Denken, seine Art sich auszudrücken oder sich zu bewegen … Wir fühlen uns angezogen, hingezogen, der/die andere erscheint uns begehrenswert und wir hegen die Hoffnung, dass wir auch begehrenswert für ihn/sie sind.
    Oder es geschieht anders herum. Wir bemerken, dass ein anderer uns begehrenswert findet und wir sehen deshalb genauer hin, wir entdecken dann an dieser Person auch Merkmale, die wir begehrenswert finden und verlieben uns.
    Meist fallen wir in das Verliebtsein regelrecht hinein – der englische Begriff „falling in love“ drückt das sehr gut aus.
    Das zeigt sich in Träumerei sexueller oder romantischer Natur oder in beidem, je nach Typ. Das Verliebtsein hat sich verselbstständigt, wir können wenig bis nichts dagegen oder dafür tun. Vorausgesetzt, die von uns ausgesuchte Person benimmt sich nicht stark daneben. Je nach Veranlagung steigert sich das Verliebtsein langsam oder sehr heftig und intensiv.
    Um solche Gefühle zu erleben, ist nicht mehr notwendig als Bereitschaft und Offenheit!
    Der Prozess geht weiter, indem wir täglich etwas Neues an der/dem Geliebten ausfindig machen. Dadurch interessieren wir uns immer mehr für ihn/sie und unser Verlangen steigt. Unter normalen Umständen würden wir das alles gar nicht wahrnehmen. Nur die Augen eines Verliebten können das. Das kann so weit gehen, dass nicht mal mehr das reale Gesicht des/der Auserwählten visualisiert werden kann, sondern nur noch die erhöhte Version.
    Alle Unvollkommenheiten werden positiv ausgelegt. Deshalb ist es nicht selten, dass wenn dieser Zustand nach einigen Monaten vorbei ist, uns genau das, was uns fasziniert hat, nun ärgert. Zum Beispiel: Du empfindest deine/n Geliebte/n als sehr ruhig und gelassen. Das tut dir gut und du bist davon beeindruckt. Später aber ist es genau das, was dich maßlos ärgert. Er/sie ist sooo langsam!
    Warum ist das so?
    Dieser Prozess ist eine Einrichtung der menschlichen Natur, um in uns die Bereitschaft zu wecken, uns auf etwas Neues, Fremdes einzulassen. Wir überwinden so leichter Hürden und Ängste, Bedenken und Zweifel, wir springen über unseren eigenen Schatten, zeigen Mut und Spontanität – das alles würden wir unter normalen Umständen nicht aufbringen.
    Wir sind bereit uns zu binden. Es verlangt uns geradezu danach.
    Heute kann die Forschung all das belegen und nachweisen. Beim Verlieben werden bestimmte Hormone ausgeschüttet, die zur Bindung führen, wie es z.B. auch geschieht bei der Mutter-Kind-Bindung. Aber auch Glücks- oder Belohnungshormone, die uns zu Wiederholungen anregen.
    Die Natur hat es auf diese Weise eingerichtet, dass wir Bindungen eingehen, um unsere Art zu erhalten. Das bedeutet auch es ist nichts Einmaliges – das Verlieben. Es ist vorgesehen, es soll schön sein! Im Nachhinein werden wir diese Zeit als die schönste in unserem Leben bezeichnen.
    Und diese Bereitschaft sich zu binden, muss in einer langjährigen Partnerschaft immer wieder stattfinden, damit wir zusammenkommen.

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