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    2. Schritt – „Wollen“ aufgeben

    Von Elisabeth | 1.Februar 2011

    Das „Wollen“ aufgeben, Hilfe annehmen!

    Zuerst muss ich verstehen, dass „mein Wollen“ in erster Linie gespeist wird von meinem Denken, Glauben oder Wissen. Und alles, was ich denke, glaube oder weiß, wurde mir beigebracht. Mein Wollen ist also nicht aus mir selbst entstanden, sondern aus der Begegnung mit meinem Umfeld und meiner Mitwelt. Das heißt, abhängig davon wie und wo ich aufgewachsen bin, habe ich die dort geltenden Werte und meine persönlichen Interpretationen von dem, was ich erlebt, gesehen und gehört habe, verinnerlicht. Und je nachdem, was sich davon für mich als besonders reizvoll dargestellt hat, haben sich meine Wünsche entwickelt. So ist mein Wollen entstanden.

    In Bezug auf eine Beziehung könnte das zum Beispiel bedeuten: Ich will unbedingt einen Partner, denn nur zu zweit ist man vollständig. Ich will eine harmonische Beziehung, denn Streit und Auseinandersetzung bedeuten, dass man sich nicht liebt. Ich will, dass mein Partner mir meine Ängste und Unsicherheiten nimmt, dafür müsste er sich doch nur so oder so verhalten, dies oder jenes tun – dann wäre alles gut. Ich will, dass mein Partner mir meine Wünsche von den Augen abliest. Das kann er, wenn er mich wirklich liebt.

    Ein solch übertrieben und unrealistisch ausgeprägtes Wollen führt fast zwangsläufig zum Konflikt. Eine Möglichkeit aus diesem Dilemma ist, mein Wollen zu hinterfragen: Warum will ich etwas? Will ich das wirklich? Für wen will ich das? Passen ich und mein Wollen überhaupt zusammen? Denn in solchen Situationen geht man sehr häufig über seine echten Bedürfnisse hinweg. Gleichzeitig übersieht man, dass der Partner ein „eigener“ Mensch ist und deshalb ganz anders funktioniert und möglicherweise ganz andere Bedürfnisse hat als man selbst.

    Mit dem Beantworten dieser Fragen kann ich lernen zu begreifen, dass mein „übertriebenes Wollen“ meine Energie verschwendet; dass ich mich für etwas einsetze, das mich, meinen Partner und meine Beziehung schmerzt, belastet und oft auch zerstört. Wenn ich mein Wollen aber als etwas erkenne, das in Wahrheit von vielen anderen Leuten stammt, die mich im Laufe meines Lebens beeinflusst bzw. geprägt haben, und ich damit eigentlich sie befriedige und nicht mich selbst, kann ich dieses Wollen aufgeben und mich auf mich selbst besinnen.

    Ich FÜHLE! Ich SPÜRE!

    Was bedeutet es, mich auf mich selbst zu besinnen? Es bedeutet, meinem innersten Fühlen und wahren Spüren nachzugeben. Sie weisen mir den Weg zu mir selbst und einem erfüllten Leben. Wenn es mir gelingt, Zugang dazu zu bekommen, kann ich beginnen, mein Wollen für mich selbst zu nutzen. Und wenn ich hierfür Hilfe brauche, nehme ich sie in Anspruch.

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